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Umgestoßenes Glas mit Alkohol.

Suchtberatung in Landshut hilft Ihnen Ihr Suchtproblem zu lösen!

Einleitung zu Thema: Suchtberatung in Landshut. Mein Name ist Stefanie Kolbeck, ich bin ausgebildete Therapeutin. Ich helfe Menschen im Umgang mit Ihrem Suchtverhalten. Jeder kennt die Situation, sich nach einem stressigen Arbeitstag ein Glas Wein, eine Tafel Schokolade oder eine Zigarette zu gönnen.

Doch wo endet der Genuss und wann beginnt die Sucht?

Der Übergang ist meist fließend und häufig erkennt man das Suchtverhalten erst dann, wenn man bereits mittendrin steckt. Es gibt eine Unterscheidung zwischen stoffgebundenen und stoffungebundenen Suchtverhalten. Zu den stoffgebundenen Süchten zählt zum Beispiel der Alkoholkonsum, das Rauchen, die Einnahme von illegalen Substanzen, Medikamente, etc. Zu den stoffungebundenen Süchten zählen Verhaltensweisen wie Glücksspiel, Kaufsucht, Arbeitssucht, Mediensucht, Sexsucht. Es gibt auch noch die Gruppe der Essstörungen, zu denen die Magersucht, Bulimie und Essanfälle gehören.

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Suchtberatung in Landshut hat den Link zum Bundesgesundheitsministerium zu den Suchtgefahren.

Genuss-Missbrauch-Abhängigkeit, beschrieben von Stefanie Kolbeck, Suchtberatung in Landshut.

Mehrheitlich beginnt es mit dem Genuss, man genießt die Zigarette nach dem Essen, das Stück Schokolade oder ein Glas Rotwein. Man ist in einer positiven Grundstimmung und hat Freude am Konsum. Es ist ein besonderer Anlass, die Konsummenge ist begrenzt, man kann jederzeit aufhören und es bleibt die Ausnahme. Die Entscheidung zu konsumieren trifft man bewusst.

In der zweiten Stufe kommt das missbräuchliche Verhalten. Man trinkt „über den Durst“, übergibt sich danach. Man konsumiert, aus einer schlechten Grundstimmung heraus, man ist gestresst, verärgert oder möchte einfach nur zur Ruhe kommen. In dieser Phase konsumiert man so lange, bis dieser negative Gefühlszustand betäubt ist. Eine Art „Flucht“ vor der Realität, „Frust saufen“ etc. Die Konsummenge ist bereits gestiegen und auch die Häufigkeit des Konsums.

Die letzte Stufe ist die Abhängigkeit oder auch Sucht genannt. Der Konsum des Suchtmittels hat sich langsam zur Abhängigkeit entwickelt, der Übergang war schleichend. Die Konsummenge ist nicht mehr zu kontrollieren und hat sich gesteigert. Auch die Frequenz des Konsums hat sich verstärkt. Nun wird z. B. täglich getrunken, statt nur 2x pro Woche. Man unterscheidet zwischen körperlicher und psychischer Abhängigkeit. Bei der psychischen Abhängigkeit ist der Betroffene nicht mehr in der Lage, bestimmte Situationen, ohne Alkohol durchzustehen. Bei einer körperlichen Abhängigkeit zeigen sich bei fehlendem Konsum, körperliche Entzugserscheinungen. Meist wird in diesem Stadion auch während der Arbeitszeit getrunken, bzw. davor oder danach. Oder in Situationen, in denen man davor nüchtern war, z. B. beim Autofahren. Dies spiegelt meine gesammelten Erfahrungen in der Suchtberatung in Landshut wider.

Mann mit Bierflasche
Ist Alkohol bereits zum Problem geworden?

Tipps im Rahmen der Suchtberatung in Landshut.

Bei Frauen ist es ganz wichtig, während der Schwangerschaft komplett auf Alkohol zu verzichten, da bereits kleine Mengen an Alkohol die körperliche und geistige Entwicklung Ihres Kindes extrem negativ beeinflussen!

Wie bereits erwähnt, ist der Übergang vom Genuss- zum Suchtverhalten fließend. Sucht ist eine „Volkskrankheit“ und gerade der Alkoholkonsum fällt in Bayern häufig erst dann auf, wenn es bereits richtig schlimm ist. Häufig wird das Suchtverhalten auch verschwiegen oder bagatellisiert. So habe ich es häufig auch in der Suchtberatung in Landshut erlebt. Sucht ist das Ergebnis einer jahrelangen Entwicklung, wenn dann eine bestimmte Schwelle überschritten ist, dauert es länger, wieder ein normales Konsumverhalten zu erlernen. Bei manchen Menschen ist es dann auch nicht mehr möglich „normal“ zu konsumieren, Sie dürfen dann lernen, Ihr Leben ohne Alkohol zu gestalten. In diesem Kontext ist es sinnvoller, sich früher Hilfe zu suchen, zum Beispiel bei der Suchtberatung in Landshut. Umso früher man sich Hilfe sucht, umso besser stehen die Chancen aus diesem Teufelskreis wieder herauszufinden.

Diagnosekriterien einer Sucht.

Zur Diagnose einer Abhängigkeitserkrankung müssen laut ICD-10 drei oder mehr der folgenden Kriterien vorliegen:

1. Starker Wunsch oder Zwang.

Es tritt der starke Wunsch oder Zwang auf, eine Substanz zu konsumieren oder ein Verhalten ständig zu wiederholen. Jemand, der Alkohol konsumiert, verspürt ein starkes Verlangen nach dem nächsten Schluck. Ein Raucher ist gierig nach der nächsten Zigarette. Dieses Verlangen kann auch schon stark sein, wenn noch keine körperliche Abhängigkeit vorhanden ist.

2. Verminderte Kontrollfähigkeit.

Das zweite Kennzeichen einer Sucht ist die verminderte Kontrollfähigkeit, bzw. der Kontrollverlust. So kann jemand, der Alkohol konsumiert, nicht wirklich kontrollieren, wann er trinkt und wie viel er trinkt. Jemand, der unter Kaufsucht leidet, wird so lange weiter einkaufen, bis er finanziell bankrott ist. Und jemand, der Glücksspiel betreibt, wird den Automaten so lange füttern, bis sein Geld aufgebraucht ist.

3. Körperliches Entzugssyndrom.

Jemand, der Alkohol konsumiert, kann damit nicht aufhören, obwohl er bereits körperlich reagiert, wenn er weniger konsumiert. Er beginnt zu zittern, hat vermehrt Schweißausbrüche oder reagiert mit Magenschmerzen. Bei Rauchern, wird der Konsum fortgesetzt, obwohl bereits eine Herzerkrankung bekannt ist, oder ein „Raucherbein“ diagnostiziert wurde. Es ist offensichtlich, dass die eigene Gesundheit in Gefahr ist und der Konsum dennoch fortgesetzt wird.

4. Toleranzbildung.

Umso länger konsumiert wird, umso mehr benötigt man von „seinem“ Suchtmittel. Reichten anfänglich noch 2 Bier, um einen Rauschzustand zu erreichen, sind es mittlerweile 5 Bier, um denselben Effekt zu erreichen. Der Körper gewöhnt sich an die Droge, somit steigt der Konsum. Dies gilt auch für Verhaltenssüchte, die Frequenz nimmt zu.

5. Entzugserscheinungen (Entzugssyndrom).

Es gibt sowohl die körperlichen als auch die psychischen Entzugserscheinungen. Körperliche Erscheinungen reichen von leichten Symptomen wie Schwitzen, Frieren und Zittern bis hin zu Schlafstörungen, Gliederschmerzen, Halluzinationen und Kreislaufzusammenbrüchen. Die heftigsten Entzugserscheinungen treten beim Absetzen von illegalen Substanzen wie Heroin und Kokain, aber auch bei Alkoholentzug auf. Psychische Erscheinungen reichen von Stimmungsschwankungen, Aggressivität bis hin zur Depression.

6. Vernachlässigung von Interessen.

Die fortschreitende Vernachlässigung von Hobbys und Interessen, denen man früher gerne nachgegangen ist, zugunsten des Konsumverhaltens ist ein weiteres Merkmal einer Suchtentwicklung. Der Rückzug aus dem Sozialleben geschieht meist schleichend. Man unternimmt weniger mit anderen Menschen, geht nicht mehr auf Feiern. Die Gedanken drehen sich die meiste Zeit um die Beschaffung des Suchtmittels. Oder man ist gedanklich damit beschäftigt, wann man das nächste Mal seinem Suchtverhalten nachgehen kann.

Illegales Suchtmittel
Illegale Suchtmittel, der Anfang vom Ende?
Wie geht der Weg aus der Sucht?

Ich habe einige Jahre in der Suchtberatung gearbeitet und weiß aus Erfahrung, dass in den meisten Fällen etwas anderes dahinter steckt. Im Ursprung kommt das Wort Sucht von „siech“, was so viel wie „krank sein“ bedeutet. Weshalb man im professionellen Kontext auch von einer Suchterkrankung spricht. Ähnlich wie bei anderen chronischen Erkrankungen, z. B. Diabetes, kann man einem Alkoholiker nicht einfach sagen, er solle mit dem Trinken aufhören. Natürlich gibt es immer Ausnahmen, die es von selbst schaffen, mit dem Konsum aufzuhören. Das gehört aber eher zu den seltenen Fällen, was meine Erfahrung in der Suchtberatung in Landshut, betrifft. In den meisten Fällen benötigt der Betroffene professionelle Hilfe und Unterstützung von außen.

Gerade wenn man größere Mengen an Alkohol konsumiert hat, kann das plötzliche Weglassen davon, zu gesundheitlichen Notfällen führen. Stichwort Alkoholdelir, dieses kann 48–72 Stunden nach dem Alkoholentzug eintreten. Meistens äußert es sich durch Halluzinationen, starkes Zittern, Angstzuständen, Schweißausbrüchen und Herzklopfen. Das Alkoholdelir ist potenziell lebensgefährlich und bedarf einer Überwachung im Krankenhaus.

Viele Menschen sehen in der Suchtproblematik auch die Suche nach etwas. Egal an was sie glauben oder nicht, Fakt ist, dass die wenigsten Menschen alleine aus einem Suchtverhalten wieder den Weg hinausfinden. Wie bereits erwähnt, benötigt man professionelle ambulante Unterstützung und gegebenenfalls eine Entgiftung im Krankenhaus, je nach Suchtmittel.

Mann, der bewusst keinen Alkohol konsumieren möchte.
Bewusste Entscheidung gegen das Suchtmittel.
Die ersten Schritte in der Suchtberatung in Landshut.

Wenn Sie merken, dass Sie in einem Suchtverhalten gefangen sind, ist es wichtig, dies erst einmal für sich selbst zu erkennen. Im zweiten Schritt geht es darum, eine Entscheidung zu treffen, dieses Verhalten ändern zu wollen. Im dritten Schritt geht es darum, die Veränderung aktiv anzugehen, indem man sich Unterstützung holt.

Dies kann über eine Suchtberatung geschehen, oder durch eine Entgiftung im Krankenhaus. Kommen Sie ins Gespräch, informieren Sie Ihre Angehörigen, Ihren Arzt, oder eine andere Person, die sich mit diesem Thema auskennt.

Als Sozialpädagogin unterliege ich von Berufs wegen, der Schweigepflicht, d. h. alles, was in der Suchtberatung in Landshut gesprochen wird, bleibt auch hier. Ich darf weder Ihrem Partner, noch Ihrem Arbeitgeber darüber Auskunft geben, was gesprochen wurde. Eine Ausnahme davon ist die Selbstgefährdung, also wenn Sie mir gegenüber Suizidgedanken äußern und die Fremdgefährdung, wenn Sie mir mitteilen, dass Sie eine Straftat planen.

Ich hoffe, dieser Artikel konnte Ihnen weiterhelfen.

Darunter ein E-Mail-Formular. Kontaktformular der Systemische Beratung Landshut.

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen aus Landshut,

Stefanie Kolbeck

 

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Suchtberatung in Landshut hilft Ihnen Ihr Suchtproblem zu lösen!
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Suchtberatung in Landshut hilft Ihnen Ihr Suchtproblem zu lösen!
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Viele Menschen begeben sich in Abhängigkeit mit verschiedenen Suchtmittel. Die Gründe sind bei jedem Menschen unterschiedlich. Wenn man die Sucht bemerkt hat, dann sollte man keine Zeit verlieren, um sich Hilfe zu holen. Suchtberatung in Landshut hilft Ihnen Ihr Suchtproblem zu lösen.
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Stefanie Kolbeck
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Stefanie Kolbeck

Gelernte Arzthelferin (BKH Regensburg, Abteilung für Psychiatrie), Studium der Sozialen Arbeit, Sozialpädagogin B. A. (Landshut), Weiterbildung zur Systemischen Einzel-, Paar- und Familientherapeutin (IFW München), DGSF zertifiziert (Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie), Theta Healing®.

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